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Stone stoned


Zu Verschwörungstheorien neigte er ja schon des längeren, und auch das Kuscheln mit Diktator Fidel Castro und zweifelhaften Demokraten wie Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez macht Regisseur Oliver Stone viel Spaß.

Jetzt allerdings hat er sich in einem Interview mit der Sunday Times als politischer Wirrkopf enttarnt. Zu seiner neue Dokumentation befragt, in der er Stalin mit Hitler in eine Kontext setzt, sagte Stone, dass Hitler den Russen sehr viel mehr Schaden zugefügt hätte als den Juden, 25 bis 30 Millionen Tote.

Auf die Nachfrage, warum der Holocaust in der historischen Wahrnehmung so viel präsenter sei, antwortete der Filmemacher: "Das lag an der jüdischen Dominanz der Medien. Sie (die Juden) arbeiten sehr hart, sie bestimmen jeden Kommentar. Die mächtigste Lobby in Washington."

Nach empörter Kritik an diesen Aussagen ruderte Stone zurück, entschuldigte sich und schrieb in einem Statement, dass weder die Medien noch andere Industriezweige unter jüdischer Kontrolle ständen.

Hoffen wir, dass Stone zum Start von "Wall Street 2 - Geld schläft nicht" (Szenenfoto mit Michael Douglas und Shia LaBeouf) am 21. Oktober zur Abwechsung mal schweigt.


27.07.2010 (vs)
Foto: 2010 Twentieth Century Fox



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