Kino Kiel
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Filmkritik Verfilmungen von Nicholas Sparks-Romanen sind die reinste Kitschgrütze. Immer ist irgendwo ein Strand, an dem Romantik und Melancholie Hand in Hand gehen. Aber ob "Message in a Bottle" oder "Wie ein einziger Tag": Die Adaptionen haben immer einen menschlichen, geerdeten Kern, der es schwer macht, sich ihrer emotionalen Gewalt zu entziehen. Dieses Konzept, das bisher vornehmlich auf Altstars wie Kevin Costner und Diane Lane zugeschnitten war, überträgt Julie Anne Robinson nun auf die Welt des Teenagerfilms: Veronica (Miley Cyrus alias Hannah Montana) muss einen Sommer bei ihrem Vater verbringen, dem sie die Scheidung von der Mutter übel nimmt. In einer Hütte am Meer schmollt die 17-Jährige, liest Tolstoi (!), bewacht Schildkröteneier (!!) und lernt einen traumatisierten Millionärssohn (!!!) kennen. Schließlich sitzt sie, im weichen Gegenlicht, wieder am Klavier, denn, logisch, eigentlich ist sie ein potentieller Superstar. Auch hier: Grütze, die aber recht gut funktioniert. Bis im letzten Drittel Veronicas Launen für Spannung sorgen sollen, aber nur den Rest an Glaubwürdigkeit pulverisieren. (rk) ![]() Spielzeiten Regie Darsteller Genre RomanzeBewertung ![]() Filmstart 29.4.2010Verleih Walt DisneyLand / Jahr / Länge USA 2011 107 Min. |

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