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Pippa Lee


Filmkritik
Die treusorgende Pippa Lee (Robin Wright Penn) zieht mit ihrem 30 Jahre älteren Ehemann (Alan Arkin) in ein Rentnerparadies, wo sie seltsame nächtliche Fressattacken plagen. Eine wenig originelle Hausfrau-auf-Sinnsuche-Geschichte, die Schlimmes befürchten lässt. Aber Rebecca Miller ist ein äußerst liebenswerter Film gelungen. Sie erzählt die großen Dramen mit trockenem Humor - da wird auch schon mal die Dekoschale von der Wand als Aschenbecher benutzt. Darüber hinaus ist jede noch so kleine Rolle bis ins Detail ausgearbeitet und perfekt besetzt: Robin Wright Penn brilliert in der Hauptrolle, Blake Lively ("Gossip Girl") als junge Pippa. Dazu kommen eine in bester Woody-Allen-Manier neurotische Winona Ryder, Monica Bellucci als verlassene Ehefrau und Keanu Reeves als Nachbar und rettender Engel für Pippa, mit riesigem Jesustattoo auf der Brust. Sie alle lassen diesen Film so dermaßen menscheln, dass die Geschichte ohnehin in den Hintergrund rückt. (kat)





Spielzeiten


Regie

Darsteller

Genre
Tragikomödie

Bewertung


Filmstart
1.7.2010

Verleih
Senator

Land / Jahr / Länge
USA 2009 98 Min.





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