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Soul Kitchen


Filmkritik
Eine unkomplizierte Arbeit sollte "Soul Kitchen" werden, eine Fingerübung. Schließlich wurde es der aufwändigste Posten in Fatih Akins Filmografie. Dem Flair der Komödie über den Restaurantbesitzer Zinos (Bousdoukos), seinen persönlichen und den turbulenten Werdegang seines Lokals tut das keinen Abbruch: "Soul Kitchen" ist ein schwereloser und lustiger Heimatfilm, eine Hommage an Hamburg und an das Lotterleben. Dabei legt Akin vor allem Wert auf die skurrile Geschichte und den derben Spaß, pfeift auf Tiefgang und zelebriert den Charme der Hansestadt und die Marotten seiner Figuren. Neben Zinos sind das vor allem der exzentrische Koch Shayn (Ünel), Zinos krimineller, aber herzensguter Bruder (Bleibtreu) und die abgebrühte Bardame Lucia. Dass Akin nicht nur mit dramaturgischer Leichtigkeit experimentiert, sondern auch mit der Kameraführung, unterscheidet diesen Film zusätzlich vom seinem restlichen Werk: Seine authentisch eingefärbten Bilder sind immer in Bewegung, ohne dabei wackelig zu sein, und selbst vor Zeitraffern schreckt Kameramann Rainer Klausmann nicht zurück. (jul)





Spielzeiten


Regie

Darsteller

Genre
Komödie

Bewertung


Filmstart
25.12.2009

Verleih
Pandora

Land / Jahr / Länge
D 2009 99 Min.





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