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Das Konzert


Filmkritik
Andrei Filipov (Aleksei Guskov) war einst Dirigent des Bolschoi-Orchesters und ist nun dessen Hausmeister. Unter Breshnew wurde er abgesetzt und gedemütigt. Eine abgefangene Faxanfrage des Pariser "Theatre du Châtelet" soll alte Wunden schließen. Andrei trommelt 55 Musiker zusammen und macht sich mit einem falschen Orchester auf den Weg nach Frankreich ... Regisseur Mihaileanu will zwei Filme auf einmal erzählen: eine Groteske über das heutige Russland und seine Bewohner und ein Drama über die göttliche Kraft der Musik, die sogar das Grauen des Gulags wettmacht. Und so reden erschreckend karikaturhafte Russen immer wieder endlos von etwas, das man doch nicht erklären kann: der Besessenheit und der Freiheit, die man in der Klassik erfährt. Am Ende schweigt dieser oft zu polternde, dann wieder zu pathetische Film endlich und lässt Tschaikowsky sprechen, fast 15 Minuten lang. Da ist man aber schon fast so erschöpft wie Geigenvirtuosin Anne-Marie (Mélanie Laurent) nach dem Konzert. (vs)





Spielzeiten


Regie

Darsteller

Genre
Tragikomödie

Bewertung


Filmstart
29.7.2010

Verleih
Concorde

Land / Jahr / Länge
F/I/RO/BE/RU 2009 122 Min.





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