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Die Legende von Aang
Filmkritik Feuer, Wasser, Erde, Luft: Das zaubermächtige Spiel mit den Elementen ist das Thema der US-Zeichentrickserie "Avatar: The Last Airbender". Die Knoadaption dagegen ist eine Katastrophe - von elementarem Ausmaß. Bildgewaltig, wie man es von M. Night Shyamalan ("Signs") gewohnt ist, kommt sie daher. Eiswüsten, verwunschene Tempel und Luftschlösser sind wunderprächtig gestaltet, man würde nur gerne mehr von ihnen sehen. Doch unablässig hetzt der Film voran, lotet weder seine Schauplätze noch seine Figuren aus. Jedes Blatt Papier hat mehr Kontur als diese Gestalten, deren Schicksal einem herzlich egal bleibt. Merkwürdig auch, dass alle Bösewichter von Indern und Arabern gespielt werden, die Guten aber weiß sind ... Das Feuervolk mit seinen Maschinen will die Welt unterjochen, ein Dreikäsehoch (Noah Ringer) tritt als Messias auf, und der Rest geht im Durcheinander verloren. Wer ein fantastisches Epos erzählt, braucht nicht nur schöne Bilder, sondern auch einen langen Atem. Shyamalan aber keucht, als ob soeben sein Lungenflügel kollabiert sei. (arm) ![]() Spielzeiten Regie Darsteller Genre FantasyactionBewertung ![]() Filmstart 19.8.2010Verleih Paramount PicturesLand / Jahr / Länge USA 2010 103 Min. |

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