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London Nights


Filmkritik
Der Spanier Axl (Fernando Tielve) sucht in London seinen Vater, die Belgierin Vera (Déborah François) will ihre alte Liebe vergessen. Beide wohnen im selben besetzten Haus, in dem die kosmopolitische Art-Rock-Boheme der Stadt exzessive Orgien feiert ... Zusammenhanglos laufen die unterschiedlichen Handlungsstränge nebeneinander her, und Regisseur Alexis Dos Santos gelingt es auch am Schluss nicht, sie auf originelle Weise zusammenzuführen. Vorher dreht sich alles ums Suchen, Finden, Verlieren, Wiederfinden und die Vergangenheit; von letzterer werden Axl und Vera immer wieder in Form von Achtmilimeter-Filmclips eingeholt, in denen Vera auch mal im schwülstigen Französisch säuselt, die Liebe sei wie das Verschmelzen zweier Seifenblasen, während sie schemenhaft beim Sex mit ihrem Exfreund zu sehen ist. Diese leere Phrasenpoesie macht den stylischen Liebesfilm vor allem eins: lächerlich. Als Stummfilm wäre "London Nights" vielleicht besser ... (ebo)




Spielzeiten


Regie

Darsteller

Genre
Lovestory

Bewertung


Filmstart
12.8.2010

Verleih
Kool

Land / Jahr / Länge
GB 2008 93 Min.



Kino-Vorschau




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