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Until the Light takes us
Filmkritik Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Kino schreibt: Hass und Gewalt, Mord und Totschlag. Doch es ist das wahre Leben: "Until the Light takes us" dokumentiert den Black Metal in Norwegen. Jene Szene, die in die weltweiten Schlagzeilen geriet, als Anfang der Neunziger Jahre dutzende Kirchen angezündet wurden und sogar Menschen starben. Die Recherche führt die beiden Filmemacher Aaron Aites und Audrey Ewell deshalb zuerst ins Gefängnis: Dort sitzt der Mann ein, der den Black Metal in die Schlagzeilen beförderte. Varg Vikernes hat einen guten Freund erstochen, mehrere Gotteshäuser niedergebrannt und so mit Rassismus und Rechtsradikalismus kokettiert, dass er zur Neo-Nazi-Ikone wurde. Ihn und weitere Protagonisten der Szene lassen Aites und Ewell in zwar sehr authentischen, aber bisweilen arg wackelig gefilmten Digitalaufnahmen ausführlich und nahezu ungefiltert zu Wort kommen. Sie verzichten auf einen Off-Kommentar, auf Experten, auf alles, was der Einordnung dienen könnte - und scheitern so daran, dem Material, das sie in jahrelanger Kleinarbeit angehäuft haben, eine Struktur zu geben, die auch einen unbedarften Zuschauer ins Thema einführen könnte. (to) ![]() Spielzeiten Regie Darsteller Genre MusikdokumentationBewertung ![]() Filmstart 12.8.2010Verleih Rapid Eye MoviesLand / Jahr / Länge USA 2008 95 Min. |

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