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Briefe an Julia
Filmkritik Wir wissen nicht, wie viel die toskanische Tourismuszentrale für diesen Webefilm bezahlt hat. Auf jeden Fall aber wurde ordentliche Arbeit abgeliefert. "Briefe an Julia" bietet nicht nur romantische Postkartenkulissen soweit die Kinoleinwand reicht, unterlegt von Italokuschelrock erster Güte, es gibt auch gleich zwei romantische Lovestorys. Das New Yorker Paar Victor und Sophie ist auf einer Reise durch Italien. Während der angehende Restaurantbesitzer (Bernal) in seiner Heimat Käse und Wein für seine Trattoria kaufen will, trifft die Sophie (Seyfried) auf eine Gruppe Frauen, die Hilfegesuche in Herzensangelegenheiten an die Romeo-Geliebte Julia in deren Namen beantworten. Dabei stößt sie auf einen 50 Jahre alten Brief von Claire (Vanessa Redgrave), der sie zum Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe verhilft. Ironie ist für Regisseur Gary Winick ein Fremdwort. Er nimmt die Schnulze genauso ernst wie die angepeilte Zielgruppe, die solche Filme liebt. So werden sich die Zuschauer in zwei Fraktionen teilen: in jene mit vollgeheulten Taschentüchern und die mit Kotztüten. (ascho) ![]() Spielzeiten Regie Darsteller Genre RomanzeBewertung ![]() Filmstart 19.8.2010Verleih ConcordeLand / Jahr / Länge USA 2010 105 Min. |

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