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Crazy Heart


Filmkritik
Sturzbesoffen, aber stets charmant: Für die Rolle des abgehalfterten Countrystars Bad Blake hat Jeff Bridges alle Preise verdient, die er gewonnen hat und noch erhalten wird. Wenn er sich kotzend, schnaufend und mit offener Hosentür von einem Auftritt in einer Südstaatenspelunke zum nächsten schleppt, ist das so glaubhaft, dass man sich fast Sorgen um Bridges macht. Zumal einem die Lacher über die coole Kauzigkeit des Musikers spätestens dann im Hals stecken bleiben, wenn Regieneuling Scott Cooper zeigt, wie Blake völlig am Ende vor der Kloschüssel liegt. Umso verwunderlicher ist es, dass die junge, hübsche Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) sich nach nur einer Nacht in den Säufer verliebt und er für sie sein Leben ändern will. Diese etwas zu rasante Liebesgeschichte ist der einzige Schwachpunkt des musikalischen On-the-Road-Dramas. Der großartige Soundtrack von T Bone Burnett und Stephen Burton und die vielen Konzertszenen helfen dem Film darüber optimal hinweg.
(kat)





Spielzeiten


Regie

Darsteller

Genre
Musikdrama

Bewertung


Filmstart
4.3.2010

Verleih
Twentieth Century Fox

Land / Jahr / Länge
USA 2009 112 Min.

Medium
Kinokn Film d. Mona





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